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1½ Jahre NSU-Prozess – Sollen die Opferfamilien auf Aufklärung warten?

Was kann das OLG München für die Aufklärung der NSU-Morde leisten und was ist bis heute in München passiert? Wer und welche Institutionen können sonst noch dazu beitragen, damit das Rätsel um den NSU gelöst wird? Warum gibt es nach der NSU Mordserie keine gesellschaftliche Diskussion über den institutionellen und gesellschaftlichen Rassismus in Deutschland? Diese...
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Heimaterde – Letzte Ruhestätte Türkei

Die Radio-Bremen-Reportage von Orhan Çalisir und Dirk Meißner erzählt die Geschichte der letzten Reise von İlyas Bayram, Jahrgang 1938. Der Vater von fünf Söhnen und zwei Töchtern war Anfang der 1960er Jahre als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Er arbeitete als Schweißer und lebte später als Rentner abwechselnd in Oberhausen und der Türkei. Es war sein...
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Fazıl Say Konzert in der Glocke

im September erwartet uns im Rahmen des Musikfestes ein besonderes Highlight: Der begnadete und international gefeierte türkische Klaviervirtuose Fazıl Say besucht das diesjährige Musikfest und gibt am 02.09.2014, 20 Uhr ein Konzert in der Bremer Glocke.
Fazıl Say, der nicht nur Pianist ist, sondern gleichzeitig einer der gefragtesten und meistaufgeführten zeitgenössischen Komponisten, wird in Bremen sein neuestes...
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Besuch der Ausstellung „Sylvette, Sylvette, Sylvette. Picasso und das Modell“ in der Kunsthalle Bremen

Das Kulturforum Türkei e.V. organisierte am 21. Juni 2014 einen Besuch der Ausstellung „Sylvette, Sylvette, Sylvette. Picasso und das Modell“ in der Kunsthalle Bremen. Begleitet wurde der Besuch von dem Referenten Detlef Stein.

Picasso_DetlefStein

Picasso_Publikum

Im Frühling 1954 traf Picasso die junge Sylvette David in Vallauris an der Côte d’Azur. Für mehrere Monate wurde die Neunzehnjährige Picassos Muse und Quelle der Inspiration. Während der Sitzungen entstanden mehr als 50 Porträts in einer Vielzahl von künstlerischen Medien. Voller Schaffensdrang nutzte Picasso all seine technischen und stilistischen Ausdrucksmöglichkeiten: Mühelos variierend zwischen realistischen Abbildungen und kubistischen Abstraktionen, schuf der Künstler Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen aus gefaltetem und bemaltem Blech wie auch Keramiken.
Schon 1954 wurde die Sylvette-Serie zur Mediensensation: Renommierte Künstlerfotografen und Reporter hatten die schöpferische Zusammenkunft von weltberühmtem Maler und jungem Modell in Vallauris dokumentiert. Hochgewachsen und mit blondem Haar entsprach Sylvette nicht nur dem weiblichen Schönheitsideal dieser Zeit – sie formte dieses Ideal selbst. Man sagt, die junge, bis dahin kaum bekannte, Brigitte Bardot habe ihr äußeres Erscheinungsbild nach Sylvettes Vorbild verändert und ihr braunes Haar blond gefärbt, als sie von Picassos neuester Werkgruppe las.

Bereits 1955 erwarb die Kunsthalle Bremen ein bedeutendes Gemälde aus dem Sylvette-Zyklus. Mit herausragenden Leihgaben aus aller Welt widmet das Museum nun, 60 Jahre nach Entstehung der Serie, dieser wichtigen Werkgruppe in Picassos Schaffen erstmalig eine eigene Ausstellung. Die Ausstellung stellt die Sylvette-Serie in den historischen Kontext der 1950er Jahre und präsentiert Picassos Werk dieser Zeit als greifbaren Ausdruck des ästhetischen und populärkulturellen Zeitgeistes. Chronologisch rahmen Darstellungen von Picassos Lebensgefährtinnen Françoise Gilot und Jacqueline Roque die Sylvette-Serie ein. Historische Fotografien, u.a. von François Pages, Edward Quinn und André Villers, dokumentierten die Begegnung von Maler und Modell.